"Mehr Wald" ist unser aller "Mehrwert"!

Lieber Freund der freien Füße!

Unsere Regierung hat im Juli 2020 beschlossen, die Mehrwertsteuer für ein halbes Jahr zu senken. Über die Nachhaltigkeit dieser gutgemeinten Maßnahme kann man breit diskutieren - aber unser Blog ist da wohl nicht der richtige Ort für.
Aus Zitronen kann man Limonade machen! Und wir machen einfach was Gutes draus!

Wir sind nämlich nicht so ohne weiteres in der Lage, die Verkaufspreise zu senken - teils würden wir mit Lieferstopp bestimmter Marken bestraft werden. Außerdem ist die Umsetzung technisch gar nicht so einfach wie man denken mag. Daher werden unsere Verkaufspreise bleiben, wie sie sind, und wir haben überlegt, was eine gute Alternative wäre. 

Letzten Endes sind 3% nur effektiv 2,5% des tatsächlichen Verkaufspreises - das ist ganz nett, aber entscheidet im Fall von Schuhen nicht zwischen frischem Biogemüse und Tütensuppe. Insofern habe ich mich sehr gefreut, als ich über die Initiative der "MehrWaldSteuer" gestolpert bin! Allein der Name ist schon so genial, daß die für die Idee einen Preis verdient haben!

Die Initiative steckt noch in den Kinderschuhen (haha) - aber das Ziel ist schon klar formuliert: die Unternehmer dazu zu motivieren, die Differenz der Mehrwertsteuersenkung in nachhaltige Projekte zu investieren, welche das Ziel haben, mehr Wald zu generieren. Da machen wir gerne mit! Allerspätestens seit Greta weiß nun auch jedes Kind, daß wir auf ein echtes Problem zusteuern. Wälder sind enorm wichtig und wenn man ein Unternehmen führt dem es gut geht, dann sollte man sein Glück nicht nur für sich behalten (das ist meine statistisch nicht wertvolle Einzelmeinung).

Es wird noch ein wenig dauern, bis die Details der Umsetzung geklärt sind und es ein offizielles Siegel und so weiter gibt. Aber fest steht: freizehn wird 3%* in die Natur investieren. Und das nicht nur ein halbes Jahr lang, sondern dauerhaft! So wird aus einer nicht nachhaltigen MwSt Senkung ein wirklich nachhaltiger Mehrwert für dich und mich und unsere Kinder und deren Kinder ...

Mehr Infos folgen in den nächsten Wochen. Hier im Blog, aber auch auf dieser Webseite: MehrWaldSteuer

mit barfußfröhlichen Grüßen,

Stefanie

 

Nachtrag zum Sternchen *

Zunächst hatte ich geplant, 3% vom Umsatz zu spenden. Das hätte ich einmalig machen können - aber nicht langfristig. Durch den Umzug im Januar haben wir ca 4fache Fixkosten durch Miete und Nebenkosten, und da würden 3% vom Umsatz uns tatsächlich arg in's Schleudern bringen. Klingt nach einer kleinen Zahl, aber läppert sich! Als Einzelunternehmen muss man einfach auch anders rechnen als GmbH und so. Spenden sind als Unternehmen gar nicht möglich, die muss ich von meinem versteuerten Einkommen machen (kann dann dafür einen Teil absetzen).
Daher spenden wir 3% vom Gewinn. Für 2020 entspricht das der effektiven klebengebliebenen MwSt Differenz nach Steuern (ist sogar etwas mehr). Wir sind eben keine GmbH, sondern ein Einzelunternehmen. freizehn ist schuldenfrei und muss gute Rücklagen schaffen für Wachstum und Notfall. Wir haben also weder die Möglichkeit noch den Wunsch unsere Gewinne künstlich kleinzurechnen! 
Daher ist das ein guter Deal und kein Etikettenschwindel: freizehn geht nicht dran kaputt, und für den Mehrwald lohnt es sich auch!

 

 

 

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